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Idee einer grundsätzlichen Gestaltung

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Mein Ziel ist es, nur aus der Entwurfsaufgabe, den Bedingungen des Ortes und den Eigenschaften des Materials, die Dinge zu sich selbst finden zu lassen. Grundsätzliche Gestaltung verstehe ich als Reduktion auf das Wesentliche und somit das Weglassen alles Beliebigen. Heute, in einer Zeit nach den großen Stilepochen, besteht ein gestalterisches Vakuum, in welchem alles möglich ist. In kreativen Prozessen wirken deshalb meist die Wunschvorstellungen des Gestalters auf die Realität ein, um diese im Objekt der Gestaltung zu verbiegen. Meine Aufgabe verstehe ich als reine Umsetzung der Vorstellungen des Kunden in Einklang mit den örtlichen Gegebenheiten. 

Grundsätzliche Gestaltung ist möglich, wenn ihr Gegenstand nicht durch subjektive Einflüsse von sich selbst entfernt wird. Dies schließt weder das Subjektive, noch bestimmte bauliche Elemente aus, sondern nur deren unnatürliche Ausbildung und Fügung. Ein grundsätzliches Haus macht etwas bereits Vorhandenes sichtbar und erlebbar. Es wirkt dann selbstverständlich und zeitlos.

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